Frau mit getönter Tagescreme

Getönte Tagescreme statt Make-up: Warum ich seit 10 Jahren keine Foundation mehr trage

Ich hätte mir vor zehn Jahren nicht vorstellen können, dass in meinem Bad einmal keine einzige Foundation mehr steht. Make-up hat zu mir gehört, seit ich denken kann. Nicht dick aufgetragen, nicht zugekleistert – aber es war mir wichtig. Ich habe mich mit Make-up einfach hübscher gefühlt (daran hat sich bis heute übrigens nichts geändert), ich konnte kleine Unreinheiten abdecken, und – seien wir ehrlich – mit etwas Farbe im Gesicht und einem ebenmäßigen Teint schaut man einfach frischer und strahlender aus.

Foundation war für mich die Königsdisziplin. Sie musste sitzen, verlässliche Deckkraft war nicht verhandelbar. Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich irgendwann nur noch eine getönte Tagescreme benutze, ich hätte nicht nur ungläubig den Kopf geschüttelt – ich hätte vehement beteuert, dass das niemals passiert. Ein Downgrade auf ein bisschen Farbe in einer Pflegecreme? Nie und nimmer.

Tja. Du ahnst, worauf das hinausläuft. Ich bin eines Besseren belehrt worden – und es ist eine dieser Geschichten, bei denen man im Nachhinein lacht, weil man so überzeugt war und sich dann so geirrt hat.

Wie sie überhaupt bei mir gelandet ist

Angefangen hat alles damit, dass ich vor mehr als 10 Jahren meine komplette Gesichtspflege umgestellt habe und sich mein Hautbild dadurch von Grund auf verbessert hat. Von unreiner Haut zu einer gesunden, reinen, schönen und problemlosen Haut. Ich war mit dem Ergebnis so glücklich, dass ich als Ringana Partnerin dann nach und nach auch den Rest des Sortiments kennenlernen wollte. Die getönte Tagescreme war dabei ganz unten auf meiner Liste. Ehrlich gesagt habe ich sie eine Weile einfach ignoriert. Eine Creme mit Farbe drin, die soll es mit meiner Foundation aufnehmen? Das konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Irgendwann habe ich sie dann doch ausprobiert – ich konnte doch meine Kunden nicht beraten, wenn ich die Produkte selber nicht kenne.

Bevor ich dir konkrete Produkte nenne, noch kurz zur Transparenz: Ich bin seit 2017 Ringana Frischepartnerin. Wenn du über meinen Shop oder meinen Code bestellst, erhalte ich eine Provision. Für dich entstehen dadurch keine Mehrkosten. Ich empfehle nur, was ich selbst kenne und wirklich sinnvoll finde.

Der Moment, in dem ich klein beigegeben habe

Und dann der erste Blick in den Spiegel. Die Deckkraft war so viel besser, als ich erwartet hatte – genug, um meine Haut ebenmäßig wirken zu lassen, kleine Unreinheiten verschwinden zu lassen und mich frisch und strahlend aussehen zu lassen. Aber eben so, dass es nach Haut aussieht und nicht nach Maske.

Das Verblüffendste habe ich beim Verteilen gemerkt: Der Tinted Moisturizer passt sich wie von selbst an meinen Hautton an. Kein Abgleichen von zehn Testern am Handgelenk, kein zu gelb, kein zu grau, kein sichtbarer Rand am Kinn. Einfach auftragen, und es sitzt. Damals hat es übrigens nur einen einzigen Farbton gegeben, und der hat einfach gepasst. Für jemanden, der jahrelang die perfekte Foundation-Nuance gejagt hat, war das fast schon Zauberei.

Den endgültigen Beweis habe ich dann auf einer Hochzeit bekommen, kurz nach dem Umstieg. Festtag, Fotos, lange Nacht – und ich hatte nichts anderes im Gesicht als diese getönte Tagescreme. Sie hat den ganzen Tag gehalten. Seitdem besitze ich keine Foundation mehr.

Was für eine Wohltat. Kein Drogerie-Roulette mehr, keine angebrochenen Foundations, (die nie so richtig gepasst haben) in der Schublade, kein Produkt, das sich nach drei Stunden in den Fältchen sammelt und mein Gesicht müder aussehen lässt, als ich bin. Ich bestelle einfach nach, wenn meine leer ist. Punkt. Angekommen.

Ringana Tinted Moisturizer

Federleicht – und endlich darf meine Haut atmen

Was mich bis heute jeden Morgen aufs Neue überzeugt, ist das Gefühl. Federleicht. Die Creme glänzt nicht, sie setzt sich nicht in Fältchen ab, und ich vergesse zwischendurch sowieso, dass ich überhaupt etwas im Gesicht habe. Keine Maske, die abends erleichtert wieder runter muss. Meine Haut darf atmen – und an den Abenden, an denen ich zu müde für die ganze Pflegeroutine bin, (gaaaaanz selten 😉 ist das auch verkraftbar, weil die Creme die Poren nicht verstopft.

Das liegt an dem, was nicht draufsteht, sondern drinsteckt. Ich verschone dich mit der kompletten Wirkstoffliste, aber ein paar Dinge sind zu schön, um sie zu verschweigen: Glycerin, das die Haut den ganzen Tag mit Feuchtigkeit versorgt, damit sie nicht spannt. Ectoin, das die Hautbarriere stärkt. Und – das ist für mich der heimliche Star – Exosome aus Wassermelone und Grapefruit, die der Haut einen wachen, frischen Schimmer geben. Das Ganze frisch hergestellt, ohne Konservierungsstoffe, zertifizierte Naturkosmetik. Pflege und Farbe in einem – besser geht’s einfach gar nicht!

Sonnenschutz, ohne dran zu denken

Es gibt noch einen Grund, warum ich die getönte Tagescreme nicht mehr hergebe: Seit letztem Jahr steckt LSF 30 drin, über einen mineralischen Filter ohne Nanopartikel. Das heißt, ich muss morgens nicht mehr überlegen, ob ich für draußen extra eine Sonnencreme einpacke. Der Schutz ist schon dabei, jeden einzelnen Tag, ganz nebenbei.

Und das ist kein nettes Extra. Die Sonne macht nicht nur Sonnenbrand – sie ist einer der größten Treiber von Hautalterung. Der wirksamste Schutz vor frühen Fältchen ist deshalb kein teurer Spezialtiegel, sondern konsequenter Sonnenschutz im Gesicht. Warum mir das so am Herzen liegt, habe ich in meinem Artikel über natürliche Sonnencreme ausführlicher beschrieben: Natürliche Sonnencreme: Warum mineralischer UV-Schutz für mich besser funktioniert

Eines sage ich dir trotzdem ehrlich: Beim Baden, an langen Sonnentagen oder im Urlaub gehört dennoch echter Sonnenschutz dazu – eine getönte Tagescreme ersetzt den Strandtag-Schutz nicht. Für meinen ganz normalen Alltag aber, also Büro, Spaziergang, Einkauf, reicht der LSF locker.

Frau mit Sonnenhut trägt Sonnencreme auf

Gerade jetzt entscheide ich bewusster

Vielleicht spielt auch mein Alter mit hinein. Ich bin 48, mitten in der Perimenopause, und mein Körper leistet in dieser Phase ohnehin Schwerstarbeit. Da ist in mir der Wunsch gewachsen, ihm im Alltag nicht noch mehr zuzumuten als nötig – und bewusster zu entscheiden, was täglich auf meine Haut kommt. Einfach, weil es sich für mich stimmig anfühlt, mit weniger, dafür aber mit besseren – und vor allem CLEANEN – Produkten durch den Tag zu gehen.

Und dann ist da dieser eine Gedanke, der eigentlich der wichtigste ist – ich habe lange gebraucht, um an diesem Punkt anzukommen: Ich bin bei mir. Ich mag mich, wie ich bin. Ich will mich nicht mehr hinter einer Schicht Make-up verstecken, hinter der ich mich jahrelang ein kleines bisschen unsichtbar gemacht habe. Aber frisch, gepflegt und gesund – so will ich aussehen. Und genau das schenkt mir diese Creme, ohne dass ich mich dafür verkleiden muss.

Mein Zwei-Minuten-Look mit getönter Tagescreme

Die Anwendung ist herrlich unkompliziert – und genau deshalb halte ich sie auch durch. Morgens mache ich ganz normal meine Skincare; meine Morgen- und Abendroutine mit Ringana Gesichtspflege findest du übrigens hier: Natürliche Gesichtspflege: Wie ich meine Haut komplett verändert habe

Als allerletzten Schritt verteile ich die getönte Tagescreme einfach mit den Händen im Gesicht. Will ich an einem Tag mehr Deckkraft, klopfe ich sie mit einem Foundation-Pinsel ein. Und wenn ich abends weggehe, kommt nochmals eine zweite Schicht drüber. Fertig.

Mittlerweile gibt es vier Nuancen, da findet wirklich jede ihre Farbe. Ich verwende übrigens die Nuance 2. Im Sommer, wenn die Haut etwas dunkler ist, greifen viele vorübergehend zu einer dunkleren Variante. Für mich passt N2 ganzjährig. Aber ich bin auch keine Sonnenanbeterin und werde nicht so braun…

Und ein kleiner Trick am Rande: Die hellste Nuance funktioniert wunderbar als natürlicher Concealer für die Stellen, die man ein wenig heller haben möchte.

Was meinen Look komplett macht, ist der Tinted Balm Lip & Cheek Rosewood. Eine klassische dekorative Linie gibt es bei Ringana bislang nicht – aber diese farbigen Lip Balms sind ein richtig guter Anfang. Das Cleverste daran: Sie sind für Lippen UND Wangen gedacht. Ein bisschen auf die Lippen, ein Hauch auf die Wangenknochen, und mit zwei Handgriffen liegt dieser frische Schimmer im Gesicht, der sonst eine ganze Schminktasche braucht.

Schön sein darf leicht sein

Über zehn Jahre nach meinem letzten Foundation-Kauf ist für mich klar: Ich habe nichts aufgegeben. Ich habe etwas gewonnen. Einen frischen, ebenmäßigen Teint, Pflege und Sonnenschutz in einem einzigen Schritt – und das gute Gefühl, mich nicht mehr verstecken zu müssen. Damals hatte ich Angst vor dem Downgrade. Inzwischen frage ich mich eher, warum ich so lange an etwas festgehalten habe, das sich eigentlich nie richtig leicht angefühlt hat.

Denn das ist die eigentliche Erkenntnis: Du musst kein Opfer für deine Schönheit bringen. Gepflegt und frisch auszusehen darf sich leicht anfühlen, schnell gehen und sogar ein bisschen Spaß machen.

Wenn ein schöner Teint für dich übrigens nicht erst auf der Haut anfängt, sondern schon von innen, dann schau auch mal in meinen Artikel über schöne Haut von innen: Schöne Haut von innen: Warum Cremes allein nicht ausreichen

Und falls du dich in dieser Geschichte ein bisschen wiedererkennst – müde vom schweren Make-up, müde vom Suchen – dann probier den Ringana FRESH Tinted Moisturizer einfach aus. Wenn du unsicher bist, welche der vier Nuancen zu dir passt, schreib mir. Wir finden gemeinsam deine Farbe, damit du dich morgens in zwei Minuten genau so fühlst, wie du aussehen willst: frisch, gepflegt, ganz du.

Du bist unsicher, was zu dir passt?

Wenn dich eines der genannten Produkte anspricht, findest du die Links direkt im jeweiligen Abschnitt.

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Und wenn du unsicher bist, womit du starten sollst, schreib mir gerne. Ich helfe dir, die Produkte einzuordnen und einen passenden ersten Schritt zu finden – ohne Druck und ohne dass du gleich alles auf einmal brauchst.

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